Handlungsfeld

Moderne Verwaltung

Die Rostocker*innen wünschen sich eine Verwaltung, die flexibel auf ihre Erwartungen und Bedürfnisse eingehen kann. Diese Vorstellung von Verwaltung ist aus dem Beteiligungsprozess rund um die Smart City Strategie hervorgegangen. Die Digitalisierung als fester Bestandteil unseres täglichen Lebens hat großen Einfluss darauf, wie wir Stadt leben, nutzen und gestalten. Wir sind es gewohnt, in einer vernetzten Welt zu leben, Daten in Echtzeit abzurufen und im Alltag digitale Systeme zu nutzen. Auch in der Verwaltung sind digitale Anwendungen hilfreich: In der Stadtplanung helfen technische Innovationen wie der digitale Zwilling, Planungsprozesse zu optimieren. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an technologische Selbstbestimmung und Datenschutz – eine Herausforderung, der sich die öffentliche Verwaltung stellen muss.

Mehr Effizienz und Qualität durch bürger*innenfreund-
liche Angebote

Alt Moderne Verwaltung
Foto: Heiner L. Beisert

Mit der Strategie zur Stärkung der Digitalen Souveränität haben sich Bund, Länder und Kommunen auf Ziele und Maßnahmen zur Stärkung der Digitalen Souveränität der öffentlichen Verwaltung geeinigt. Rechtsgrundlagen wie das E-Government-Gesetz und das Bürokratieentlastungsgesetz (BEG IV)  vereinfachen Verwaltungsvorgänge. Ergänzend bildet das Onlinezugangsgesetz die Basis für einen unkomplizierten Zugang zu Verwaltungsdienstleistungen.

Ziele des Handlungsfelds

Durch Vernetzung zur intelligenten Stadt von morgen

Kompetenzaufbau fördern

Ein gezielter und kontinuierlicher Kompetenzaufbau einer digitalisierten öffentlichen Verwaltung sichert die Handlungsfähigkeit und befähigt die Mitarbeitenden zu einem agilen und lösungsorientierten Arbeiten. Durch den Erfahrungsaustausch mit anderen Städten werden bewährte Lösungen geteilt und auf die spezifischen Bedürfnisse der Stadt Rostock und ihrer Bürger*innen angepasst.

Digitalisierung unterstützen

Die Integration digitaler Lösungen in den Planungsalltag der Verwaltung wird vorangetrieben. Wir sammeln Stadtdaten, um damit Anwendungen oder Planungshilfen für Rostock zu fördern.

Serviceorientierung steigern

Emotionen und Bedürfnisse statt Prozess und Hierarchien – die Orientierung am Menschen ist für uns Grundvoraussetzung. Alle Aktivitäten und Services sind so ausgerichtet, dass sie die Bedürfnisse der Bürger*innen in den Fokus stellen. Aber auch die Mitarbeiter*innen der Rostocker Verwaltung werden aktiv in den Veränderungsprozess eingebunden.

Innovative Bürger*innen-Beteiligung

Innovationsprozesse sind erfolgreicher, wenn sie die Perspektive aller Nutzer*innen berücksichtigen und somit das Wissen der Gemeinschaft einbinden. Durch kreativitätsfördernde Beteiligungsformate und Ko-Kreation entstehen zielgruppengerechte Ideen und gemeinschaftlich erarbeitete Lösungen.

Stadtentwicklung erlebbar machen

Smile City qualifiziert im Rahmen des Förderprogramms „Modellprojekte Smart Cities made in Germany“ die Stadtentwicklung in Rostock. Die Planung und Ausgestaltung dieser ist ein komplexer und vorausschauender Prozess. Stadtgeschichte, also „Rostock virtuell“ am Primelberg und Gehlsdorf erleben, interaktive Infostelen rund um den Stadthafen oder Dashboards für Informationen zu Projekten und Interaktion bei Beteiligungen geben für alle Rostocker*innen intuitive und spielerische Einstiege in die Stadtentwicklung.

Projekte in Umsetzung

Projekte in Vorbereitung

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In unseren Smile City Projekten im Handlungsfeld Moderne Verwaltung arbeiten wir gemeinsam mit der Verwaltung und Expert*innen an folgenden Aufgaben:

Im Projekt Rostock App werden Informationen, digitale Angebote und Services rund um unsere Stadt gebündelt und intuitiv zugänglich gemacht. Auch der digitale Behördengang und damit der Zugriff auf die wichtigsten Verwaltungsleistungen sind in der App abgebildet.

Mit dem Projekt Stadtlabor schaffen wir einen analogen Ort für Dauer- und Wechselausstellungen und Veranstaltungen, der Teilhabe an Prozessen der Stadtentwicklung ermöglicht. Als zentraler Informations- und Dialograum am Neuen Markt 11 macht er  Stadtentwicklung, Zukunfts- und Smart-City-Themen erlebbar.

Das Projekt Digitale Personas nutzt künstliche Intelligenz, um Personas auf Basis von beispielsweise Mobilitäts- und soziodemografischen Daten der Stadtgesellschaft in Planungsprozesse bei zukünftigen Bau- und Stadtentwicklungsprojekten, Sozialplanung, Kommunikation und vielen weiteren Anwendungsfällen einzubinden und so einen großen Mehrwert für die Passgenauigkeit von Lösungen zu schaffen.

Aktuelles zum Handlungsfeld

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