Foto: Rightvision Studios GbR

Projekt

Sensorik

Die Warnow – die blaue Lebensader der Hanse- und Universitätsstadt – liegt mitten im Zentrum der Stadt und gilt als eines der identitätsstiftenden Merkmale Rostocks. Der Fluss ist aber nicht zuletzt  wichtiger Industriestandort. Die Integration moderner Sensorik-Technologie bietet die Möglichkeit, regelmäßig Messdaten an ausgewählten Standorten zu bestimmten Themen zu erheben.

Die im Fluss platzierten Sensoren ermöglichen es, Langzeitentwicklungen zu verfolgen und automatisierte Frühwarnungen zu generieren. Dies verkürzt Reaktionszeiten erheblich, um bei bedrohlichen Entwicklungen und konkreten Gefahrensituationen eingreifen zu können, und hilft somit, Mensch, Tier und Umwelt zu schützen. Durch die Erhebung und Analyse dieser Daten mit Hilfe von Sensorik können fundierte Entscheidungen getroffen werden, die die Entwicklung von Wirtschaft und Verwaltung vorantreiben.

In dem wir mit diesem Projekt unter anderem die Wasserqualität messen und die Ergebnisse in verschiedenen Visualisierungen und diversen Kanälen für die Rostocker*innen sichtbar machen, wollen wir das Bewusstsein dafür schärfen, dass allgemein zum Schutz und zur Qualitätsverbesserung des Gemeinguts Warnow beigetragen werden kann. Globale Klimathemen gehen alle etwas an. Das Projekt „Sensorik“ fördert das Bewusstsein der Stadtgesellschaft und sensibilisiert für die Bedeutung eines intakten Ökosystems. Bildungsangebote für unterschiedliche Zielgruppen unterstützen dieses Vorhaben.

Neben der eigentlichen Datenerfassung muss im ersten Schritt geklärt werden, welche Sensorik an welchen Standorten platziert werden soll. Die auf dieser Grundlage installierten Sensoren sammeln Daten, die unter anderem auf die Urbane Datenplattform übertragen werden. Damit sowohl Fachleute als auch Laien von den Informationen profitieren können, werden die Daten zielgruppengerecht aufbereitet und auf verständliche Weise visualisiert.

Mit dem Projekt soll die Warnow als Lern- und Lebensort erlebbar und zugänglich gemacht und gleichzeitig als Naturraum geschützt werden. Dadurch wird die Infrastruktur Wasser sichtbar gemacht und es wird für Themen rund um das regionale Wassermanagement sensibilisiert.

Mit Daten aus der Lebensader Warnow Zukunftsereignisse vorausplanen

Mit dem Smile City Projekt „Sensorik“ wollen wir zur nachhaltigen Entwicklung Rostocks beitragen. Durch die Erhebung und das Sichtbarmachen von Umweltdaten wird nicht nur der Schutz der Umwelt verbessert, sondern auch das Bewusstsein der Bevölkerung für die Bedeutung der Warnow gestärkt.

Die Warnow prägt als ökologischer, sozialer und kultureller Raum die Identität der Stadt. Um dem zunehmenden Druck auf Gewässer durch Klimawandel, landwirtschaftliche Belastungen und Urbanisierung zu begegnen, wird mit dem Smart City Projekt „Sensorik“ moderne Sensortechnologie zur automatisierten Messung und Analyse von Umweltdaten eingesetzt – mit besonderem Fokus auf Nitratwerte. Der im Fluss installierte Sensor ermöglicht die kontinuierliche Datenerhebung, das Erkennen langfristiger Entwicklungen und das Generieren automatischer Frühwarnungen bei kritischen Veränderungen. Diese Daten fließen in die Urbane Datenplattform ein und werden zielgruppengerecht – für Fachleute, Verwaltungsmitarbeitende und die Stadtgesellschaft – visualisiert. Damit wird nicht nur eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Verwaltung und Umweltpolitik geschaffen, sondern auch das Bewusstsein der Bevölkerung für die ökologische Bedeutung der Warnow gestärkt. Das Projekt verbindet digitale Innovation mit Umweltschutz, Bildung und Bürgerbeteiligung.

  • Frühwarnsystem und Umweltmonitoring: Aufbau eines intelligenten Monitoringsystems zur frühzeitigen Erkennung von Nitratbelastungen, um Schutzmaßnahmen für Mensch, Tier und Ökosystem rechtzeitig einzuleiten.
  • Effizienzsteigerung in der Verwaltung: Automatisierte Datenbereitstellung ersetzt aufwändige manuelle Messverfahren, steigert die Datenqualität und beschleunigt verwaltungsinterne Reaktionsprozesse.
  • Sensibilisierung der Stadtgesellschaft: Die Warnow soll als Lern- und Lebensort erfahrbar werden; Visualisierungen und offene Datenzugänge stärken das Umweltbewusstsein und das Verständnis für regionale Wasserkreisläufe.

Projektticker

11/2025
Installation des Sensors in der Warnow
09/2025
voraussichtliche Lieferung Nitratsensor
08/2025
Bestellung Nitratsensor
07/2025
Planung der Installation am Standort
06/2025
Standortsuche
02/2025
Suche und Abstimmung Partner
01/2025
Suche nach Cases und Indikatoren
03/2025
Auftaktmeeting mit StALU Mittleres Mecklenburg und LUNG

Projektstatus

Abgeschlossen

1. Analysen und Bedarfsermittlung

2. Recherchen abgeschlossen

3. Partnersuche abgeschlossen

4. Grobkonzept abgeschlossen

5. Standortsuche für Sensorinstallation abgeschlossen

6. Feinkonzeption mit Anforderungsmanagement abgeschlossen

7. Einsatz des Nitratsensors in die Warnow

In Bearbeitung

8. Aufbau der Infrastruktur zur Datenerfassung und -auswertung

9. Entwicklung und Umsetzung von Visualisierungskonzepten für Bürgerinnen und Bürger sowie Verwaltungsmitarbeitende

Aktuelles zu Sensorik

Menschen im Projekt

Für die Stadt

Der Projektstandort

Gemeinsam zum Projekterfolg

Projektpartner

Forschungsverbund MV e. V.

Der Forschungsverbund MV e. V. wurde mit der Bereitstellung, Installation von Messsonden in der Warnow, der Auswertung und Aufbereitung der Daten beauftragt.

Unterstützung im Projektverlauf

Begleitende Partner

Medien

Fotos | Messung von Umweltdaten in der Warnow

Medien

Video | Smart City und Forschungsverbund MV e. V. messen Umweltdaten in der Warnow

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